Bei den Koffern ist es der Teleskopgriff. Bei diesem Rucksack ist es der Reißverschluss. Vier verifizierte Käufer melden zwischen dem 28. Juni und dem 26. Juli 2026 unabhängig voneinander denselben Defekt, einer davon nach einer einzigen Reise. Bei 4.022 Bewertungen und 4,5 Sternen ist das kein Grund, den Rucksack abzuschreiben, aber der Grund, ihn richtig einzuordnen.

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eva (1 Stern, 28. Juni 2026) schreibt, der Reißverschluss sei bei einer einzigen Reise nach drei Tagen kaputtgegangen und nicht mehr reparabel gewesen. Moritz Nimax (1 Stern, 26. Juli 2026) beschreibt einen gebrochenen Schieber nach der ersten Reise. Lukas Schlüter (1 Stern, 7. Juli 2026) berichtet den Defekt nach drei Urlauben in knapp einem Jahr, Petra Schmidtke (1 Stern, 16. Juli 2026) nach einem Dreivierteljahr.
Bemerkenswert ist die Bandbreite. Zwei Rucksäcke halten wenige Tage, zwei etwa ein Jahr. Der Hersteller bewirbt einen 180-Grad-Reißverschluss, mit dem sich der Rucksack flach aufklappen lässt, was an der Sicherheitskontrolle hilft. Genau dieses Bauteil trägt bei einem vollgepackten Rucksack die meiste Last.
Nach nur einmaligem Gebrauch bei einer Reise war der Reißverschluss nach drei Tagen kaputt, konnte auch nicht mehr repariert werden.
eva, 1 Stern, verifizierter Kauf, 28. Juni 2026Ivan (5 Sterne, 13. August 2026) schreibt, der Rucksack passe bei Ryanair, Vanessa G. (5 Sterne, 13. August 2026) lobt Fassungsvermögen und Aufteilung. Der Hersteller gibt 40 mal 30 mal 20 Zentimeter und 24 Liter an, also exakt das Maß, das mehrere Airlines als kostenloses Gepäckstück unter dem Vordersitz erlauben.
Damit ist die Rechnung einfach. Eine einzige Gate-Gebühr kostet mehr als dieser Rucksack. Wer zwei- oder dreimal im Jahr mit Handgepäck fliegt, hat ihn bereits beim ersten Flug bezahlt, selbst wenn er nach einem Jahr ersetzt werden muss.
Oli (2 Sterne, 10. August 2026) beschreibt, dass das Laptopfach nicht direkt am Rücken sitzt. Legt man den beladenen Rucksack flach auf den Tisch, liegt der Laptop damit auf dem übrigen Inhalt statt geschützt an der Rückwand.
Für einen reinen Reiserucksack ist das zu verschmerzen. Wer ihn zusätzlich als Arbeitsrucksack nutzen will, sollte es wissen, denn genau dafür sind viele Käufer wegen des Laptopfachs hier.
Der Hersteller gibt 40 mal 30 mal 20 Zentimeter an, das ist das gängige Maß für das kostenlose Gepäckstück unter dem Vordersitz. Mehrere Käufer bestätigen im August 2026, dass es am Gate funktioniert hat.
Das ist der Schwachpunkt. Vier verifizierte Käufer melden zwischen Ende Juni und Ende Juli 2026 unabhängig voneinander einen Defekt, zwei davon nach wenigen Tagen, zwei nach etwa einem Jahr.
Nur eingeschränkt. Das Laptopfach sitzt nicht direkt an der Rückwand. Ein Käufer beschreibt am 10. August 2026, dass der Laptop beim flachen Ablegen auf dem übrigen Inhalt liegt.
Für den Zweck, für den er gebaut ist, ja. Eine Gate-Gebühr kostet mehr als dieser Rucksack. Als dauerhafter Alltagsrucksack ist er die falsche Wahl.
Fliegst du zwei- oder dreimal im Jahr mit Handgepäck, ist das für rund 20 Euro eine klare Rechnung: Eine einzige gesparte Gate-Gebühr bezahlt ihn, und das Maß stimmt. Suchst du einen Rucksack für jeden Tag oder für den Laptop im Büro, nimm einen anderen: Vier Käufer nennen denselben Reißverschluss, und das Laptopfach sitzt an der falschen Stelle.